Aston Martin Werk hat sein Werk in Newport Pagnell diese Woche geschlossen. Am Donnerstag rollte ein schwarzer Vanquish S Ultimate edition dort als letztes Fahrzeug vom Band. In Pagnell, das seit 50 Jahren der Firmensitz von Aston Martin ist, wurden insgesamt nur 13 000 Autos gebaut, berichtet „Automotive News Europe“.
12. März 2007
Die Zeit der Spekulationen ist vorbei: Der seit 1994 zum Ford-Konzern gehörende Sportwagenhersteller Aston Martin geht für umgerechnet 663 Millionen Dollar an ein Konsortium unter Führung von David Richards. Der ist Inhaber der Sportwagenschmiede Prodrive und bekennender Aston Martin-Fan. Zuvor hatte Ford die Angebote sondiert und kommuniziert, mindestens 700 Millionen Dollar erlösen zu wollen. Am Ende waren es 867 Millionen Dollar. So scheinen alle zufrieden.
16. November 2006
Ein gutes Jahr nach dem Coupé stellt Aston Martin den Vantage V8 auch als Roadster vor. Auf der Los Angeles Autoshow feiert er Ende November Premiere. Das Stoffverdeck mit drei Lagen öffnet und schließt vollautomatisch in 18 Sekunden und bei Bedarf bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Offen schrumpft der Kofferraum allerdings auf bescheidene 144 Liter. Die Preise für den edlen Briten, der im zweiten Quartal 2007 in die Showräume rollen soll, stehen noch nicht fest.
20. Oktober 2006
Die französischen Milliardäre Bernard Arnault und Albert Frére sind Medienberichten zufolge an einer Übernahme von Aston Martin interessiert. Wie die "Financial Times" meldet, wollen sich die beiden Vertreter des französischen Geldadels zusammen tun, um die Kaufsumme von rund einer Milliarde Euro aufzubringen. An liquiden Mitteln dürfte es nicht fehlen: Frere kontrolliert die Groupe Bruxelles, Arnault ist Großaktionär beim Luxusgüterkonzern LVMH, der unter anderem Artikel von Louis Vuitton vertreibt.
10. Januar 2006
Der Britische Autohersteller Aston Martin zeigt auf der Detroit Motor Show das Rapide Conceptcar. Für Tempo sorgt ein Zwölfzylinder-Motor mit sechs Litern Hubraum und einer Leistung von 480 PS, der mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert wurde. Das Coupé bietet dank eines Glasdachs genug Helligkeit im Innenraum.
3. Dezember 2004
Der britische Automobilhersteller Aston Martin ruft den V12 Vanquish aus den Modelljahren 2004 und 2005 in die Werkstätten zurück. Nach Unternehmensangaben kann es zu Problemen mit dem Gaspedal kommen. In Deutschland seien 145 Fahrzeuge betroffen, die sich dem einstündigen Check inklusive eventueller Reparatur unterziehen müssten, so das Unternehmen.
30. Oktober 2004
Auf dem Kölner Ford-Gelände werden künftig in einem eigenen Werk rund 100 Mitarbeiter jährlich bis zu 5000 Acht- und Zwölfzylinder-Motoren für den zu Ford gehörenden britischen Sportwagen-Hersteller Aston Martin produzieren. Bei der Einweihung des von der Ford-Montage streng getrennten Werkes bekräftigte Aston Martin-Chef Dr. Ulrich Bez, dass er in 2004 mit einem Absatz von rund 2500 Autos rechne, der im nächsten Jahr allerdings auf 5000 Einheiten verdoppelt werden soll. In Deutschland sollen die Verkäufe von rund 240 im laufenden Jahr dann auf 550 steigen.
6. August 2004
Der zur Ford Premier Automotive Group gehörende Sportwagen-Hersteller Aston Martin will bis Ende des Jahres sein weltweites Händlernetz um zwanzig Prozent von derzeit 105 auf 125 Händler erweitern, die vornehmlich in den Vereinigten Staaten sowie in Japan gewonnen werden sollen. Hintergrund für die Exklusivitäts-Ausweitung ist die für Ende nächsten Jahres geplante Produktions-Erhöhung auf jährlich 5000 Einheiten, wenn der noch in diesem Jahr neu auf den Markt kommende DB9 sowie der im nächsten Jahr geplante V8 Vantage die Verkaufs-Erwartungen der Ford-Tochter erfüllen.
10. Juni 2004
Nach Porsche und Ferrari will jetzt auch die Ford-Tochter Aston Martin ihre Autos in China anbieten. Im nächsten Jahr eröffnet der Sportwagen-Hersteller deshalb Händlerbetriebe in Peking, Shanghai und in der südlichen Provinz Guandong, wo u.a. das 2003 auf den Markt gekommene DB9 Coupé sowie das Flaggschiff V12 Vanquish die "Stars" in den exclusiven Showräumen sein werden.